Bauen ist VERTRAUEN!

Wer sind wir.

Der Fliesenleger ist ein Handwerksberuf. In Österreich lautet die Berufsbezeichnung Platten- und Fliesenleger/in, in Deutschland Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in und in der Schweiz Plattenleger/in. Die beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse dürften sich in den jeweiligen Ländern bis auf spezielle traditionelle handwerkliche Verlegeverfahren nach Land kaum unterscheiden. Es gibt jedoch je nach Land unterschiedliche Fort- und Weiterbildungsangebote. Heute ist der Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaikleger ein Ausbauberuf im Bereich des Bauwesens. Der Beruf verlangt sowohl fachliche Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten, als auch ästhetisches Empfinden und die Einflussnahme auf die gestalterische Wirkung seiner Arbeit auf ein Bauwerk. Fliesenleger verkleiden Wand- und Bodenflächen mit keramischen Fliesen, Platten aus Natur-, Werk- und Kunststeinen und Mosaiken.
Ein Bauunternehmen ist ein Unternehmen der Bauwirtschaft, das Leistungen im Hoch- und Tiefbau sowie andere Bauleistungen erbringt. Als Bauleistung wird alles bezeichnet, was der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dient. Keine Bauleistungen in diesem Sinn erbringen Betriebe, deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, anderen Unternehmen des Baugewerbes Bauvorrichtungen, Baugeräte, Baumaschinen oder sonstige Baubetriebsmittel ohne Personal entgeltlich zur Verfügung zu stellen oder die überwiegend Baustoffe, Bauteile oder Massenrohstoffe für den Markt herstellen, sowie Betriebe, die Betonentladegeräte gewerblich zur Verfügung stellen.[1] Bauunternehmen werden in der Regel auf nicht im eigenen Eigentum befindlichen Grundstücken mit der beauftragten Bauausführung tätig. Bauunternehmen bieten neben den Ausführungsleistungen auch Planung und weitere umfassende baubezogene Leistungen an. Je nach Umfang der Leistungen, die ein Unternehmen beim jeweiligen Auftrag erbringt, spricht man vom Fachunternehmer (ein Gewerk) Generalunternehmer (alle Gewerke) Totalunternehmer (zusätzlich Planungsleistungen). Der Nachunternehmer oder Subunternehmer ist ein Unternehmen, das Bauleistungen im Auftrag eines anderen Bauunternehmens, z.B. des Generalunternehmers erbringt. Außerdem gibt es noch den Generalübernehmer, der keine eigenen Bauleistungen erbringt, sondern das Bauwerk komplett durch beauftragte Unternehmen (Nachunternehmer / Subunternehmer) ausführen lässt. Erbringt er darüber hinaus auch noch Planungsleistungen, wird bisweilen auch vom Totalübernehmer gesprochen. Vom Bauunternehmen zu unterscheiden ist der Bauträger und der Bauentwickler/Developer, die auf in der Regel eigenen Grundstücken Bauleistungen im eigenen Namen und auf eigenes Risiko von anderen Bauunternehmen erbringen lassen. Die Führung von Bauunternehmen erfolgt überwiegend durch technisch Ausgebildete. Bauhandwerksbetriebe müssen über einen handwerklichen Betriebsleiter verfügen, der die jeweilige Ausübungsberechtigung besitzt. Dazu gehören Maurermeister sowie Betonbauer- und Straßenbauermeister, aber auch Ingenieure einschlägiger Fachrichtungen wie Bauingenieur- und Kulturtechnik. In Deutschland gehörten dem Baugewerbe 14.117 Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen an. In den Unternehmen der Bauwirtschaft waren 2008 643.000 Personen tätig, der Umsatz belief sich auf 86.964 Millionen Euro.[2]

 

Kenntnisse Grundlage des Berufsbildes sind die Grundkenntnisse und Fertigkeiten die alle Bau- und Ausbauberufsbilder gemeinsam haben: Grundkenntnisse über Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz, Baustelleneinrichtung Aufstellen einfacher Arbeitsgerüste Herstellen einfacher Holzverbindungen, -einfacher Baukörper aus Mauersteinen, -Mörtel- und Beton mischen, Putz und Estrich, Sperrungen und Dämmungen u.ä. Grundkenntnisse in der Vermessung von Bauteilen, lesen von Werkzeichnungen, anfertigen von Skizzen, einfachen Zeichnungen und Verlegeplänen Insbesondere verfügt ein Fliesenleger wie alle dem Ausbaugewerbe angehörenden Facharbeiter über: Kenntnisse in der Handhabung von Werkzeugen und Maschinen Grundkenntnissen in der Arbeitsplanung Kenntnisse über Stoffe für den Ausbau Bearbeitung der Stoffe einschließlich Oberflächenbehandlung Einbau und Montage von Bauteilen und Fertigteilen Teamfähigkeit Zu den besonderen Kenntnissen eines Fliesenlegers gehören: Grundlagen der Bauphysik wie Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsschutz und Wissen um die zu verarbeitenden Materialien speziell bezogen auf seine Tätigkeit theoretischen Kenntnisse über Ansetz-, Verlege- und Verankerungstechniken von Platten Kenntnisse über die Ausführung von chemisch beständigen Belägen gestalterische Fähigkeiten verfügen und Grundlagen der Farblehre beherrschen[2] Praktische Fähigkeiten lesen und anfertigen von Entwurfsskizzen, Werkzeichnungen, Verlegepläne und Detailzeichnungen Ausführung von Fliesen-, Platten-, Mosaikarbeiten einschließlich der Herstellung von notwendigen Dämm- und Sperrschichten, Putzuntergründen und Estrichen Prüfen und Vorbereiten von Untergründen, Herstellen von Unterputzen, Estrichen und chemisch beständigen Belägen Zubereiten von Mörtel, sowie Verarbeiten von Dünnbettmörtel, Kleber und Kitt Messen, Teilen, Schleifen und Bohren von Fliesen und Platten, Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaik sowie Verankern von Platten Ausfugen der Beläge sowie Anlegen und Verfüllen von Dehnungs- und Trennfugen Herstellung und Aufstellung von Trennwänden sowie Einbau von Fertigteilen.

Verlegen und Versetzen von Belägen an Böden, Wänden und Stufen in unterschiedlichen Materialien Prüfen, Ausgleichen und Vorbereiten von Verlege-Unterkonstruktionen Ausführen von vorbereitenden Maurer-, Putz- und Trockenbauarbeiten Einbau von Boden- und Wandheizungen Kontrollieren, Prüfen und Erkennen von Mängeln der Verlegearbeiten Anbieten und Durchführen von Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an Belägen Herstellen von Abdichtungsarbeiten und elastischen Fugen von Belägen Arbeitsausführung entsprechend den Regelungen der Technik und der Arbeitssicherheit und den Qualitäts- und Umweltschutzstandards Kundenberatung Erstellung von Dokumentation über Arbeitsabläufe, Aufmaße, Bautagebücher, Übergabeprotokolle u.ä.[3] Einige typische Beispiele sind: Abbildung einer Papageienzange Kreisschneider Hartmetallbestückter Fliesenhammer Hartmetallbestückter Fliesenmeißel Fliesenschneider, der mit einem Hartmetallrädchen die Oberfläche anritzt, Papageienzange zum Ausbrechen von Löchern Nass- und Trockentrennschneider mit Diamanttrennscheibe Fliesenkelle Waschset Fugbrett Ein Maurer ist ein Bauhandwerker, dessen namensgebende Kerntätigkeit die Erstellung von Mauerwerk ist. Der Maurer ist der Hauptbauhandwerker des Rohbaus. Daher führt er bei kleineren Bauprojekten (Einfamilienhäuser) meist auch Beton-, Stahlbeton-, Estrich- und Putz- sowie Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten aus. Im Zuge der fortschreitenden Arbeitsteilung im Bauwesen haben sich für viele Bereiche des breiten Berufsbilds des Maurers zusätzlich Spezialisten mit engerem Berufsbild entwickelt, die vorwiegend auf größeren Baustellen tätig sind. 1934 wurde der Beruf Maurer erstmals im Deutschen Reich im Verzeichnis der Handwerksgewerbe und 1936 im Bereich der Industrie als anerkannter Lehrberuf aufgeführt. Das Lehrlingswesen wurde 1940 im Handwerk durch fachliche Vorschriften geregelt. In der Bundesrepublik Deutschland folgte im Mai 1974 eine Neuordnung der Ausbildung im Handwerk und in der Industrie durch die Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft. 1998 wurden durch eine Änderung der Handwerksordnung der Beruf des Maurers mit den beiden Berufen Beton- und Stahlbetonbauer und Feuerungs- und Schornsteinbauer zum Maurer- und Betonbauerhandwerk zusammengefasst. Von 1999 bis 2010 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Maurer, Bauhelfer, Hochbaufacharbeiter, Backofen-, Feuerungs- und Schornsteinbauer in Deutschland von 296.047 auf 146.878 Personen. Der Beruf ist auch heute noch eine klassische Männerdomäne. 2010 lag der Frauenanteil bei Ausbildung und Berufsausübung in den DACH-Ländern nicht über 0,8 %. In der dreijährigen Berufsausbildung werden neben den für die Ausführung von gemauerten und aus Stahlbeton hergestellten Bauteilen benötigten handwerklichen Kenntnissen auch Fähigkeiten in Putz- und Estrich- und Gerüstarbeiten vermittelt. Im Rahmen der Stufenausbildung Bau – 1. Stufe zum Hochbaufacharbeiter nach zwei Jahren, 2. Stufe zum Maurer nach dem dritten Jahr – erhält der angehende Maurer auch Grundkenntnisse im Bereich Fliesenlegen und Zimmererarbeiten. Der schulische Teil der Ausbildung vermittelt zudem das benötigte Wissen über die richtige Ausführung von Baukonstruktionen bezüglich Feuchteschutz und Wärmedämmung von Gebäuden, Grundkenntnisse in Baustoffkunde und nicht zuletzt ein Bewusstsein von Sicherheit am Arbeitsplatz. Neben der schulischen und betrieblichen Ausbildungsphase wird in überbetrieblichen Lehrgängen fachpraktischer und fachtheoretischer Unterricht erteilt. Daher wird oftmals auch von einer „trialen Ausbildung“ gesprochen. Die überbetriebliche Ausbildung findet in Ausbildungszentren statt, die wiederum über die SOKA-Bau (Sozialkassen der Bauwirtschaft) finanziert werden. Ziel der Lehre ist dabei die Fähigkeit, einen Rohbau nach Plan von der Kellersohle bis unter den Dachstuhl korrekt ausführen zu können und dabei die Schnittpunkte mit anderen Gewerken wie zum Beispiel Zimmerer, Stuckateur, Glaser, Elektriker und Heizungsbauer zu beachten. .

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Jan Bierwirth

Sohn des Geschäftsführers

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